

Überall war Blut, schildert eine Zeugin. Die Polizei fahndet nun mit Hochdruck nach einem Täter, der mitten am helllichten Tag gnadenlos tötete.
Alles ging so schnell. Nach Angaben der Polizei war es 16:10 Uhr nachmittags in einer ruhigen Gegend in der Bremer Neustadt. Einem Augenzeugen zufolge hielt ein Auto an, und plötzlich brach die Hölle los.
Zeugen haben alles gesehen
Wie der Augenzeuge gegenüber der BILD schildert, sah er, als er den Kirchweg entlangging, einen Mann neben einem rot-weiß gestreiften Pfosten stehen. Nicht weit von ihm hielt ein Auto an, am Steuer saß ein Mann. Die beiden Männer riefen sich etwas zu – worum es bei dem Wortwechsel ging, konnte der Augenzeuge nicht verstehen. Alles schien harmlos, und dann, von einem Moment auf den anderen, verwandelte sich der Tag in einen Albtraum.
Der Fahrer stieg aus dem Fahrzeug und ging auf den Mann am Poller zu. Er blieb weder stehen noch zögerte er. „Kein Zögern, kein Schubsen, kein Drohen“, betont der Augenzeuge. In schneller Folge schlug er seinem Opfer heftig ins Gesicht. Zwei Schläge trafen das Kinn – eine schnelle Schlagkombination, zuerst mit der linken Faust, dann mit der rechten –, dann ging sein Opfer zu Boden. Dabei schlug er hart mit dem Hinterkopf auf. Er rührte sich nicht mehr.
Der Täter rannte zurück zu seinem Auto, sprang hinein und raste mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Neuenlander Straße davon.
Opfer starb noch am Tatort
Augenzeugen alarmierten sofort die Polizei und versuchten, Erste Hilfe zu leisten. Diese wurde von der Polizei fortgesetzt, bis das Rettungsteam eintraf, doch trotz aller Bemühungen starb das Opfer noch am Tatort. Sein Alter wurde später mit 56 Jahren angegeben. Bislang wurden noch keine weiteren Informationen über ihn veröffentlicht.
Eine Zeugin schildert, wie sie gerade aus ihrem Haus getreten war, um ihren Sohn zum Bahnhof zu bringen, als sie den verletzten Mann regungslos auf der Straße liegen sah. Eine Polizistin leistete Erste Hilfe, und überall war Blut. „Ich sah aber sofort, dass das nichts mehr bringt“, erinnert sie sich an die Wiederbelebungsversuche.
Polizei fahndet mit Hochdruck
Bislang ist es der Polizei nicht gelungen, den Mann aufzuspüren, der mit solcher Präzision zuschlug. Die Ermittlungen werden nun von der Mordkommission geführt. Noch den ganzen Sonntag über waren die Kriminaltechniker im Einsatz, um alle Spuren am Tatort zu sichern. Zudem besteht die Hoffnung, dass vielleicht noch jemand anderes etwas Wichtiges gesehen oder bemerkt hat.
Der Täter wird als etwa 55 Jahre alt, 180 bis 190 cm groß und mit kurzen grauen Haaren beschrieben. Zum Zeitpunkt der Tat trug er ein enges graues Hemd und eine dunkle Jeans.
Die Polizei bittet alle Zeugen des Vorfalls, sich zu melden und den Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu kontaktieren.
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Der Terror ist unser Begleiter im Alltages! Das schaffen wir schon lange nicht mehr und mit Blutbad und Toten müssen WIR täglich leben.