

SPD-Chefin Bärbel Bas hat sich nach den jüngsten Auseinandersetzungen in der Koalition selbstkritisch gezeigt und an das gemeinsame Verantwortungsbewusstsein von Union und SPD appelliert. „In den vergangenen Wochen hat es ordentlich geruckelt“, sagte Bas dem „Spiegel“. „Wir müssen uns alle mehr am Riemen reißen.“
Gründe für den Streit seien die krisenhafte Weltlage und die Größe der anstehenden Reformen, sagte Bas. Aber natürlich gebe es auch inhaltliche Differenzen zwischen ihr als SPD-Chefin und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Klar streiten wir auch darüber. Zum Teil auch öffentlich“, so Bas. Dass das nicht zielführend sei, habe man im ersten Jahr der Koalition gesehen. Es schwäche beide Parteien, obwohl man eigentlich Orientierung als Regierung geben sollte, räumte sie ein. Trotzdem müsse man als Parteivorsitzende immer wieder auch die eigenen Positionen deutlich machen. „Das ist ein Balanceakt.“
Zur Kritik aus der Union an ihrer Rede zum 1. Mai sagte Bas: „Ich habe nicht die Union ‚menschenverachtend` oder ‚zynisch` genannt, sondern eine politische Erzählung, die mich seit Monaten ärgert. Laut dieser Erzählung arbeiten die Menschen zu wenig, sind zu oft krank. Die Erzählung besagt, dass die Wirtschaft nur wachsen würde, wenn wir alle eine Stunde Arbeit dranhängen. Oder einen Feiertag abschaffen. Gegen diese Darstellung wehre ich mich, weil ich weiß: Sie löst viel Wut aus bei denjenigen, die jeden Tag hart arbeiten und trotzdem immer weniger Geld im Portemonnaie haben.“
Sie werde alles in ihrer Macht Stehende tun, um ein Scheitern der Koalition zu verhindern, kündigte Bas an. „Ein Scheitern dieser Koalition würde nur der AfD in die Hände spielen. Ich möchte dieses Land aber nicht den Feinden der Demokratie überlassen“, sagte sie. „Wir haben eine verdammte Verantwortung, das gemeinsam hinzukriegen. Ich werde für diese Regierung kämpfen. Mit voller Überzeugung, denn sie ist besser als ihr Ruf.“
Bas, die eine frühere Meinungsverschiedenheit mit Kanzler Merz beim Bier beigelegt hatte, zeigte sich offen für eine Wiederholung. „Ich bin immer bereit, mit dem Kanzler ein oder zwei Bier zu trinken. Manchmal hilft es, wenn man mal abseits vom starren Terminkalender Zeit für den Austausch hat“, sagte sie. Im Idealfall werde dann ein Bier aus dem Ruhrgebiet ausgeschenkt. „Am besten ein gutes Pils aus Duisburg.“
dts Nachrichtenagentur
Foto: Kabinettssitzung am 06.05.2026, via dts Nachrichtenagentur
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Was für einen Riemen?? Angst macht sich breit, die AfD ist im Vormarsch und auch nicht mehr aufzuhalten mit Verboten ! Das beste Beispiel die enormen Spritpreise 17 Cent gesenkt, ein Lacher. Geht zur Wahl die überall anstehen das ist die einzige wirkungsvolle Chance um eine mögliche Veränderung herbeizuführen.Jeder der nicht wählen geht, wählt eine Partei die Er nicht wählen würde!
@Emil
Hari, und sie glauben also tatsächlich, dass mit der AfD alles besser würde?
Was gibt Ihnen denn Anlass zu diesem grundlosen Optimismus?
Man sollte doch vor der AfD keine Angst haben müssen, wie sie immer wieder gerne herauf beschwören. Spannend wäre allerdings zu sehen, wie die vollmundigen rechten Parolen und vagen Versprechen dann in die Realität umgesetzt werden. Es wäre sicher ein Spaß, zu erleben wie sich diese Partei ganz schnell selbst entzaubert. Schade nur um Deutschland, dass dann analog zu den USA immer mehr diktatorische Züge annehmen würde. Aber das sind sie ja aus Zeiten der DDR schon gewohnt und sehnen sich vielleicht wieder ein wenig nach einer "starken Führung " oder besser einem starkem FÜHRER?
Bedauerlich, wenn man offenbar nichts aus der Geschichte gelernt hat..
Es wird Zeit das der Schrott entsorg wird und Neuer Wind durch die Landschaft zieht! Den Anfang haben die aktuellen Umfragewerte geebnet noch FRAGEN FRANZ K !
@Emil
Schon allein ihre Sprache zeigt, welch Geistes Kind sie wirklich sind. Allmählich kommt die wahre Fratze wieder zum Vorschein!
Das hatten wir alles schon einmal und das Ergebnis ist bekannt...
Noch Fragen Hari?
Emil
Na hoffentlich entpuppt sich Ihr neuer Wind, der durch die Landschaft zieht (wie poetisch!) nicht als nasser, brauner Furz der wieder als Fliegenschiss in der Geschichte endet! ;-)
FRANZ K und die Anderen Klugen ,es genügt das Sie auf meine Beiträge antworten das Ziel ist erreicht Sie haben es gelesen und vielleicht auch Ihr Kleines Gehirn bemüht den Sinn zu verstehen1
Emil
Ja, die Frage ist nur, ob SIE den Sinn verstanden haben?
Ich weiß ja nicht, wie groß oder klein ihr Gehirn ist. ;-)