Feuerwehrverbände planen strategische Partnerschaft

Die Fachverbände des deutschen Feuerwehrwesens wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren und streben eine erweiterte strategische Partnerschaft an.

Das teilte der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) am Samstag mit. Die Spitzen der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), des DFV, der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) sowie des Verbandes der Werkfeuerwehren in Deutschland (WFVD) einigten sich darauf, dass die Herausforderungen der Zukunft nur durch „enge Kooperation und abgestimmte Vorgehensweise“ bewältigt werden können.

Der Bevölkerungsschutz in Deutschland stehe vor „tiefgreifenden Veränderungen“. Die Auswirkungen des Klimawandels, zunehmende Extremwetterereignisse, Veränderungen in der geopolitischen Sicherheitslage, rückläufige Helferzahlen sowie begrenzte finanzielle Ressourcen stellten Feuerwehren vor große Herausforderungen. Fast jede Kommune in Deutschland sei betroffen, so die Verbände. Die geplante Partnerschaft solle dazu beitragen, die Perspektive des Feuerwehrwesens wirksamer zu vertreten.

Ziel der angestrebten Kooperation sei eine „Weiterentwicklung der Strukturen, die Optimierung von Ressourcen sowie ein regelmäßiger fachlicher und organisatorischer Austausch“ der Verbände. Im ersten Schritt solle eine Gesamtstrategie erarbeitet werden. Die Verbände sähen sich in der Verantwortung, „sich frühzeitig aufzustellen, um die Sicherheit für die Menschen in Deutschland auch in Zukunft verlässlich“ gewährleisten zu können. „Durch die strategische Kooperation rücken wir noch enger zusammen, zum Wohle der Bevölkerung in Deutschland“, sagte DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Feuerwehr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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