DWD erweitert Unwetterwarnung auf große Teile Deutschlands

Für große Teile Deutschlands war der Tag heute bereits nass und ungemütlich, aber schlimmer soll es über Nacht werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt davor, dass viele deutsche Haushalte morgen zu überflutenden Kellern, unbefahrbaren Straßen und unfassbarer Zerstörung in Gärten und Parkanlagen aufwachen können. Starkregen, Stürme mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 Kilometern pro Stunde und Hagel kündigen den kommenden Herbst an und werden Hausbesitzer in Angst und Schrecken versetzen.  

Überschwemmungen erwartet

Besonders schlimm betroffen von der dramatischen Wetterlage ist Süddeutschland. In Bayern und im Süden Baden-Württembergs werden heute Nacht Sturmböen von 120 Kilometern pro Stunde und 20 bis 40 Litern Regen pro Quadratmeter innerhalb von sechs bis neun Stunden erwartet. Gleichzeitig zieht die Sturmfront auch nördlich weiter und gegen Morgen könnte es auch im Rheinland und dem Ruhrgebiet zu katastrophalen Verhältnissen kommen, bei denen Flüsse und Bäche voraussichtlich über die Ufer treten und Straßen überschwemmt werden. Weitere schwere Unwetterwarnungen gelten für Sachsen im Gebiet um Bautzen, wo in nur wenigen Stunden bis zu 35 Liter pro Quadratmeter Regen fallen werden. 

Tornados nicht ausgeschlossen

Hessen, wo gerade ein Tornado große Schäden angerichtet und mehrere Familien immer noch nicht in ihre vom Sturm abgedeckten Häuser zurückkehren können, wird weitgehend von der neuen Unwetterlage verschont. Der DWD weist jedoch darauf hin, dass sich die Situation oft innerhalb kürzester Zeit ändern kann, und Mitbürger werden aufgefordert, sich regelmäßig über die aktuellen Wetterwarnungen zu informieren. Auch das Entstehen von neuen Tornados in der augenblicklich vorhergesagten Lage kann nicht ausgeschlossen werden. 

Unwetterschneise durch Europa 

Auch der Rest von Europa wird gerade von Unwettern heimgesucht. Im benachbarten Niederösterreich wurde der Notstand ausgerufen, nachdem Autos auf der Straße weggeschwemmt worden waren. Im italienischen Südtirol führte eine gewaltige Mure dazu, dass 150 Bergwanderer aus den Alpen geholt und ein Campingplatz evakuiert werden mussten. Der Mittelmeerraum, wo gerade noch die letzten Touristen der Saison den Sommer genießen, erwartet an diesem Wochenende nach Wochen mit einer unerträglichen Hitzewelle Starkregen, Gewitter und möglicherweise ebenfalls Tornados.Der Mittelmeerraum, wo gerade noch die letzten Touristen der Saison den Sommer genießen, erwartet an diesem Wochenende nach Wochen mit einer unerträglichen Hitzewelle Starkregen, Gewitter und möglicherweise ebenfalls Tornados. Die Unwetterlage zieht sich von den Küstenregionen in Spanien und Frankreich bis hin zu Italien und Kroatien.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Social
Alexander Grünstedt