

Linken-Chef Jan van Aken hat die Diskussion um die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung als „reine Ablenkung“ bezeichnet. „Gerade mal 0,8 bis 1,2 Prozent der Krankschreibungen erfolgen telefonisch“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Das ist kein Missbrauch, sondern sinnvoller Gesundheits- und Arbeitsschutz. Diese Möglichkeit verhindert unnötige Ansteckungen und entlastet die Arztpraxen.“
Trotzdem werde so getan, „als sei diese Mini-Zahl ein riesiges Problem“, fügte er hinzu. „Eine Abschaffung ändert nichts am Kranksein, sie bringt nur noch mehr kranke Menschen in volle Praxen“, so van Aken. „Die sogenannten christlichen Parteien wollen nur davon ablenken, dass sie keine Lösungen für die großen Probleme im Land haben, wie etwa Mieten-Notstand und Bezahlbarkeitskrise. Das auf dem Rücken von kranken Menschen auszutragen, ist schäbig.“
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte zuletzt eine Überprüfung der telefonischen Krankschreibung angekündigt.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Die Linken kennen die Leute nicht oder wollen sie nicht kennen, die Gewerkschaften sowieso nicht, sie sind ja ihrem Clientel verpflichtet.
Diese Krankschreibung wird ausgenutzt, alles andere widerspricht "der Natur des Menschen", natürlich nur einem Teil, der aber mit Sicherheit nicht ganz so klein ist.