

Im Prüfungsjahr 2025 (Wintersemester 2024/2025 und Sommersemester 2025) haben rund 527.600 Studierende und Promovierende einen Abschluss an einer deutschen Hochschule erworben.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, waren dies drei Prozent beziehungsweise 16.000 mehr Absolventen als im Prüfungsjahr 2024. Der Frauenanteil lag unverändert bei 53 Prozent.
Fast jedes zweite Examen (49 Prozent beziehungsweise 256.000) führte im Prüfungsjahr 2025 zu einem Bachelorabschluss (ohne Lehramt). Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Bachelorabschlüsse um vier Prozent oder 10.400. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Masterabschlüsse (ohne Lehramt) um 1,0 Prozent beziehungsweise 1.500 auf 150.800. Ihr Anteil an allen Abschlüssen im Prüfungsjahr 2025 lag wie im Vorjahr bei 29 Prozent.
Jeder zehnte Abschluss (51.700) im Prüfungsjahr 2025 entfiel auf das Lehramt. Davon waren 19.300 Bachelorabschlüsse, die in der Regel noch nicht zum Lehramt qualifizieren, 21.500 Masterabschlüsse und 10.900 Staatsexamensabschlüsse. Die Zahl der für das Lehramt qualifizierenden Master- und Staatsexamensabschlüsse stieg in der Summe gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent (um 1.800 auf 32.400).
28.800 oder fünf Prozent aller Abschlüsse im Prüfungsjahr 2025 waren Promotionen. Damit erreichten 2,4 Prozent beziehungsweise 700 mehr Menschen als im Vorjahr ihren Doktorgrad.
Dazu kamen noch 32.100 herkömmliche universitäre und künstlerische Abschlüsse (zum Beispiel Staatsexamen außerhalb des Lehramtes, Universitätsdiplom) sowie 8.200 herkömmliche Fachhochschulabschlüsse (zum Beispiel Fachhochschuldiplom).
Nach Fächergruppen betrachtet wurden die meisten Abschlüsse, nämlich 41 Prozent, im Prüfungsjahr 2025 in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verzeichnet. Jeder vierte Abschluss (25 Prozent) entfiel auf die Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Elf Prozent der Hochschulabschlüsse wurden in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften und neun Prozent in den Geisteswissenschaften erworben. In der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften wurden 7 Prozent der Abschlüsse erzielt. Die restlichen Abschlüsse entfielen auf die übrigen Fächergruppen Sport, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften, Veterinärmedizin sowie Kunst, Kunstwissenschaft, so das Bundesamt.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Studenten in einer Bibliothek (Archiv), via dts Nachrichtenagentur