Alarmstufe Rot: DWD warnt vor extremer Wetterlage

Heute wird es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Deutschland äußerst ungemütlich und es besteht große Gefahr für Leib, Leben und nicht zuletzt für Landschaft und Gebäude. In weiten Teilen Deutschlands werden im Laufe des Nachmittags schwere Unwetter erwartet, die Bäume entwurzeln und Häuser abdecken können. Sturmböen von bis zu 120 Kilometern die Stunde, Starkregen und Hagel machen den Aufenthalt im Freien unmöglich und Bürger in den betroffenen Gebieten werden aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Der Grund für die extreme Wetterlage ist eine feuchtwarme Luftmasse, die in unser Land einströmt und Chaos verbreitet. Dabei werden einige Gebiete weitaus schlimmer betroffen sein als andere. 

Bayern und weite Teile Süddeutschlands in der Gefahrenzone 

Besonders schlimm ist die Situation in dem Gebiet vom Bayerischen Wald bis zu den Alpen. Daneben wird die bayerische Hauptstadt im Laufe des Nachmittags von der extremen Wetterlage gebeutelt. Dabei warnt der DWD nicht nur vor den Orkanböen, sondern auch vor „schweren und schadensträchtigen Gewittern“, die Lebensgefahr durch Blitzschlag mit sich bringen. Außerdem werden heftiger Starkregen, rasche Überflutungen von Straßen und Kellern, Erdrutsche und Hagelschlag heute in Süddeutschland erwartet. 

Norddeutschland bleibt nicht verschont 

Neben dem Süden werden auch Niedersachsen und Schleswig-Holstein im Norden im Laufe des Nachmittags und Abends von schweren Unwettern heimgesucht. Dort bringen unzählige Gewitter in rascher Folge nacheinander Regenmengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter mit sich. Auch hier besteht die Gefahr von lebensgefährlichen Blitzeinschlägen, Überschwemmungen und Erdrutschen, die sowohl Gebäude als auch das Verkehrsnetz beeinträchtigen werden. 

Hagel in der Mitte 

In Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden heimtückische, bis zu 3 Zentimeter im Durchmesser große Hagelkörner den Nachmittag und Abend vermasseln. Auch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen werden laut dem DWD nicht ganz verschont, denn hier sagt der DWD „einzelne unwetterartige Entwicklungen“ ab dem Nachmittag bis in die Nacht voraus. 

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Alexander Grünstedt