Mega-Überraschung: Lidl-Mutterkonzern schlägt völlig neue Richtung in Deutschland ein

Millionen Menschen kaufen jede Woche bei Lidl ein, doch damit hätten die wenigsten gerechnet: Eine Expansion in eine völlig unerwartete Richtung – zusammen mit einer milliardenschweren Investition in Deutschland.

Die Rede ist von den neuesten Plänen der Schwarz-Gruppe, dem Mutterkonzern von Lidl und Kaufland, die nun eine höchst überraschende Wendung nehmen: Eine „Großansiedlung in Mecklenburg-Vorpommern“ soll in den kommenden Stunden das Thema eines Treffens zwischen Schwarz-Chef Gerd Chrzanowski und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sein: Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet, geht es dabei im Detail um eine milliardenschwere Investition in ein brandneues Rechenzentrum in Dummerstorf bei Rostock.

Schwarz-Gruppe hat große Pläne in Deutschland
Die Schwarz-Gruppe ist nämlich dabei, ihr Geschäft weit über den Lebensmittelhandel und die Schifffahrt hinaus auszubauen: Mit ihrer Sparte Schwarz Digits will sie hier in Deutschland eine „digital souveräne“ Alternative zu den amerikanischen Cloud- und KI-Technologiegiganten aufbauen – und das keineswegs halbherzig.

Für Mecklenburg-Vorpommern ist die riesige Investition eine einzigartige und dringend benötigte Chance, deren Sicherung Schwesig bei den Wählern wohl einiges an Pluspunkten einbringen dürfte. Und MV ist nicht das einzige Bundesland, das von den Plänen der Schwarz-Gruppe profitiert: Derzeit entsteht bereits ein riesiges Rechenzentrum in Lübbenau in Brandenburg. Mit 11 Milliarden Euro handelt es sich dabei um die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens. Das neue Rechenzentrum, das auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks im Spreewald errichtet wird und über eine Anschlussleistung von 200 Megawatt verfügen soll, soll Ende nächsten Jahres in Betrieb gehen. Sowohl das Rechenzentrum in Mecklenburg-Vorpommern als auch das in Brandenburg werden mit erneuerbaren Energien betrieben. Im Fall von Lübbenau wird erwartet, dass die Abwärme ab 2028 die Versorgung von rund 75.000 Haushalten mit Fernwärme ermöglichen wird.

Details zum Mecklenburg-Vorpommern-Rechenzentrum sollen heute besprochen werden
Zu den Technologieprojekten, an denen die Schwarz-Gruppe beteiligt ist, gehören Cloud-Infrastruktur, IT-Sicherheitssoftware, Quantencomputing, künstliche Intelligenz und ein verschlüsselter Messenger. Zukunftstechnologien, die durch enorme Rechenleistung unterstützt werden müssen. Was genau die Pläne in Mecklenburg-Vorpommern sind – beispielsweise, ob das dortige Rechenzentrum in seiner Größe an das in Lübbenau heranreichen könnte –, ist bislang noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Es wird erwartet, dass nach dem heutigen Treffen zwischen Schwesig und Chrzanowski weitere Details verfügbar sein werden.

Foto: Filiale von Lidl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Social
Oskar Herbert