Orbáns schmutzige Wahlkampagne

Am kommenden Sonntag, 12. April, wird in Ungarn gewählt, und gemäß den augenblicklichen Umfragen könnte der umstrittene ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht sich nach einem neuen Job umsehen müssen. Trotz eindringlicher Versuche, die Demokratie des Landes zu unterhöhlen und sowohl die Meinungsfreiheit als auch die Rechtssicherheit im Laufe seiner Amtszeit stark einzuschränken, muss sich der Despot immer noch der Wahl stellen. Nach Angaben seines größten Widersachers Péter Magyar und der Oppositionspartei Tisza betreibt Orbán einen besonders schmutzigen Wahlkampf, bei dem keine Mittel ausgelassen werden, um die Gegenseite außer Gefecht zu setzen. Jetzt kommen sogar Bomben ins Spiel. 

Zweifelhafte Bombe an Pipeline 

Gestern gab Orbán bekannt, er sei von seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vučić über den Fund einer Bombe in der Nähe einer Pipeline informiert worden. Die Pipeline ist Teil eines wichtigen Versorgungsnetzwerks, das russisches Gas durch den Balkan nach Mittel- und Osteuropa transportiert. Orban beschuldigte sofort die Anhänger der Oppositionspartei, die Bombe gelegt zu haben, um die Zufuhr von Russland zu blockieren. Magyar weist die Anschuldigungen auf das Schärfste zurück und beschuldigt seinerseits den Ministerpräsidenten, die Situation zu inszenieren, um Punkte unter den Wählern zu gewinnen.  

USA und Russland mischen mit 

Im Wahlkampf hat Orban starke Unterstützung sowohl von seinem Freund, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, als auch von der amerikanischen Regierung erhalten. Russische Propagandisten arbeiten fieberhaft auf sozialen Netzwerken, um ungarische Wahler gegen die Opposition unter Magyar einzustellen. Auch der amerikanische Vizepräsident J. D. Vance ist daran interessiert, dass der Rechtspopulist Orban die Wahl gewinnt, und hat für morgen seinen Besuch in Budapest angekündigt, um den Ministerpräsidenten im Wahlkampf zu unterstützen. Andere Hilfe und Zuspruch für Orban kommen aus anderen Ländern mit rechtspopulistischen Regierungen, darunter Slowenien, Serbien und zuletzt auch von der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. 

EU-Spionagevorwürfe gegen Orban 

Das Interesse der rechtspopulistischen Regierungen an Ungarn beruht auf der Mitgliedschaft des Landes in der Europäischen Union. Durch Orbán erhoffen sich sowohl Trump als auch Putin, eine größere Einwirkung auf die europäische Politik zu verschaffen. Zuletzt wurde Orban von der polnischen Regierung beschuldigt, die EU im Auftrag von Putin auszuspionieren. Dabei soll der Inhalt geheimer Gespräche und Unterlagen von Ungarn aus an den russischen Geheimdienst weitergegeben worden sein.

Foto: Viktor Orbán am 19.03.2026, via dts Nachrichtenagentur

Kommentare anzeigen

  • So ein Blödsinn, diese von der leyen tut alles um die Wahl VIKTOR ORBAN's zu verhindern. Weil sie ihren EU Hörigen Politiker gerne an der Macht sehen würden, um ihren Wahnsinn der Sinnlosen Geldverschwendung für die Ukraine munter fortsetzen zu können.
    Herr VIKTOR ORBAN braucht keine WAHLMANIPULATION zu machen Er hat es NICHT NÖTIG.
    NUR DIESE MARIONETTE für die EU braucht dringend Unterstützung. Selenskyi und von der leyen machen alles dafür.

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Alexander Grünstedt