Paukenschlag: Entführte Maddie McCann ist in den Epstein-Akten

Das Verschwinden, das die ganze Welt bewegte – bis heute ungelöst. Nun jedoch ist eine schreckliche Enthüllung ans Licht gekommen: In den Millionen Seiten, aus denen sich die Epstein-Akten zusammensetzen, verbirgt sich eine höchst überraschende Zeugenaussage.

Seit ihrer Veröffentlichung Ende Januar werden die Epstein-Akten minutiös durchforstet: Ihr Inhalt sorgt für Empörung und Abscheu. Neue Enthüllungen lassen das Alter möglicher Opfer viel niedriger anzusetzen als bisher angenommen. Aber warum wird Madeleine McCann in den Dokumenten erwähnt?

Zeugenaussage beschreibt Maddie
Maddies Name taucht zweimal im Zusammenhang mit Epstein auf: Eine Zeugenaussage beschreibt eine Szene, die sich im September 2009, zwei Jahre nach Maddies Verschwinden, zutrug:

„Ich befand mich auf dem Gehweg hinter einer Frau und einem kleinen Mädchen. Ein Mann mittleren Alters war ebenfalls dabei, aber er ging weit vor ihnen her. Als ich näher an das Mädchen herantrat, bemerkte ich, dass es Madeline McCann ähnelte. Die Frau versuchte, sie zur Eile zu drängen, und schien sich darüber zu ärgern, dass ich dort stand. Das kleine Mädchen hielt die ganze Zeit, während wir gingen, ihre Hand über ihr rechtes Auge. Sie drehte sich immer wieder um und sah mich an. Nach einer Weile bog ich ab.“

Der Zeuge schreibt, dass die Frau, die er gesehen hat, genau wie Ghislaine Maxwell aussah. Er meldete seine Beobachtung sowohl der Polizei als auch auf der Facebook-Seite, die sich mit Sichtungen von Maddie befasst.

Die Erwähnung, dass das Kind sein rechtes Auge bedeckte, ist interessant. Maddie hatte ein auffälliges Kolobom – eine dunkle Stelle in ihrem rechten Auge. Im Jahr 2009 wäre sie sechs Jahre alt gewesen.

Verdächtige Frau nur wenige Tage nach Maddies Verschwinden gemeldet
Die zweite Verbindung zwischen Epstein und Maddie McCann betrifft ein „E-Fit-Bild” – eine computergenerierte Zeichnung, die auf der Beschreibung eines Zeugen basiert. Das Bild wurde im August 2009 von den von Maddies Eltern beauftragten Privatdetektiven veröffentlicht. Die Beschreibung stammt von einem Zeugen, der wenige Tage nach Maddies Verschwinden im Mai 2007 im Hafen von Barcelona eine verdächtig agierende Frau gesehen hatte.

Die Frau wird als zwischen 30 und 35 Jahre alt, etwa 1,57 m groß und „Victoria Beckham ähnlich“ beschrieben. Der Zeuge erinnerte sich, dass sie nervös und aufgebracht wirkte. Sie fragte: „Sind Sie hier, um das Mädchen abzuliefern?“ Eine Frage, die sofort alle Alarmglocken läuten lässt. Wie mehrere Quellen hervorgehoben haben, sieht die erstellte Zeichnung Ghislaine Maxwell auffallend ähnlich.

Könnte es wirklich einen Zusammenhang zwischen Epstein und Maddies Verschwinden geben?
Es ist fast 20 Jahre her, seit Madeleine McCann in jener Nacht in Praia da Luz verschwand. In dieser Zeit haben offizielle und private Ermittler jeden Stein umgedreht – jeder Hinweis scheint ausgeschöpft zu sein. Könnte die Erwähnung von Maddie in den Epstein-Akten dann einen wichtigen neuen Ansatz liefern? Derzeit scheint dies nicht der Fall zu sein: Wie die Times of India berichtet, stellt die Erwähnung von Madeleine McCann in den Epstein-Akten laut offiziellen Angaben sowohl aus Großbritannien als auch aus den USA keine neuen Erkenntnisse dar. Daher wird keine neue Untersuchung eingeleitet. Die Hoffnung bleibt jedoch bestehen, dass irgendwann ein Detail oder eine Erinnerung Aufschluss darüber geben wird, was vor all den Jahren mit der vierjährigen Maddie McCann geschehen ist.

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Oskar Herbert