

Augenzeugen schildern eine Szene wie aus einem Albtraum. In einer belebten Straße in einer Stadt in Nordrhein-Westfalen kam es heute Nachmittag zu einem tödlichen Angriff. Polizei und Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an.
„Seine Hände waren blutverschmiert“, beschreibt ein Zeuge den Moment, als der mutmaßliche Täter von der Polizei festgenommen wurde. Bilder vom Tatort zeigen blutbefleckte Fetzen auf dem Boden.
Was sich heute Nachmittag ereignet hat, wird die Menschen noch jahrelang in ihren Albträumen verfolgen. Eine friedliche, von Bäumen gesäumte Wohnstraße in Witten, NRW, ist zum Schauplatz eines schrecklichen Angriffs geworden, bei dem ein 13-jähriger Junge brutal getötet wurde. Seine Mutter und seine Schwester liegen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Wie ein Polizeisprecher mitteilte, kam es offenbar zunächst zu einem Streit im häuslichen Umfeld. Dieser verlagerte sich dann auf die Straße. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich mindestens 20 Personen – Anwohner und Passanten – in der Umgebung und wurden Zeugen des weiteren Geschehens, doch als sie zur Hilfe eilten, war es bereits zu spät.
Der Angreifer, bei dem es sich mutmaßlich um den Vater der Familie handelt, war mit einem Messer bewaffnet. Bei der Attacke erlitt der 13-jährige Junge lebensgefährliche Verletzungen. Er starb noch vor Ort im Rettungswagen, trotz der Bemühungen des Notarztes und der Rettungskräfte, ihn wiederzubeleben. Seine Mutter und seine 9-jährige Schwester wurden mit schweren Messerverletzungen in die Klinik gebracht. Ihr aktueller Zustand ist nicht bekannt.
Was den Streit ausgelöst und zu der schrecklichen Tat geführt hat, ist bislang unklar, und über den festgenommenen Mann ist wenig bekannt, außer dass er deutscher Staatsangehöriger ist. Die Mordkommission der Polizei ermittelt nun in dem Fall.
Die Anwohner der Straße stehen unter Schock. Ihnen zufolge ist die Familie nie aus negativen Gründen aufgefallen. Wie eine Nachbarin gegenüber der BILD beschreibt: „Die Familie machte immer einen so glücklichen Eindruck.“ Sie ist, wie viele andere auch, fassungslos, dass sich in ihrer Mitte so etwas Furchtbares ereignen konnte. Rund 20 Personen, die Zeugen des Verbrechens wurden, werden aktuell von Notfallseelsorgern betreut.
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Deutscher Staatsangehöriger? Also kein Deutscher ein sogenannter Merkeldeutscher.
Was heißt schon deutscher Staatsangehöriger?
Die deutsche Staatsbürgerschaft hat doch seit Muttis Regentschaft und Rot-Grüner-Regierung fast jeder!