Polizeieinsatz wegen Macheten-Mann in ICE

In einem ICE auf dem Weg nach Köln kam es zu einem schockierenden Zwischenfall. Das Zugpersonal löste einen Notfallplan aus, nachdem sie einen Mann mit Machete registrierten.

Am Samstag kam es auf einer ICE-Fahrt durch Nordrhein-Westfalen zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz. Das Zugpersonal fand kurz vor Köln einen schlafenden Mann mit beunruhigendem Gepäck. Der Mann war schätzungsweise 30 Jahre alt und führte eine Machete mit sich. Die Hiebwaffe war augenscheinlich blutverschmiert!

Zugpersonal reagierte deeskalierend

Die Mitarbeiter der Bahn reagierten besonnen. Noch während der Mann schlief, entfernte das Zugpersonal die Waffe aus seinem Zugriff und bat andere Reisende das Abteil zu verlassen. Außerdem alarmierten sie die Polizei. Diese warteten dann am Kölner Hauptbahnhof auf die Einfahrt des Zugs und griffen dann zu.

Leichte Entwarnung nach Laborbericht

Der Mann wurde festgenommen und seine Waffe beschlagnahmt. Noch ist allerdings unklar, was es mit seinem merkwürdigen Gepäckstück auf sich hat. Fest steht allerdings, dass es sich bei der roten Flüssigkeit auf der Klinge nicht um menschliches Blut handelt. Laut Bundespolizei müsste noch abgeklärt werden, ob es sich um Tierblut oder Farbe handelt. Gegen den Mann läuft nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

Große Angst vor Wiederholungstätern

Wenngleich beim aktuellen Fall kein Verbrechen sichtbar scheint, ist die Vorsicht der Zugbegleiter durchaus nachvollziehbar. So kam es erst vor zwei Monaten zu einem Messerangriff in einem britischen Zug. Dabei wurden elf Menschen verletzt, einige davon schwer.

In dem Zug der Linie von Doncaster nach London nahe der englischen Stadt Huntingdon wurden mehrere Fahrgäste bei einem Messerangriff verletzt. Laut der British Transport Police stach ein Mann offenbar wahllos auf Passagiere ein. Die Polizei schließt derzeit ein terroristisches Motiv aus, das Angriffsmotiv ist bislang unklar und die Ermittlungen laufen weiter. Der Zug wurde im Bahnhof in Huntingdon gestoppt, bewaffnete Einsatzkräfte sowie Rettungskräfte waren vor Ort, Straßen wurden abgesperrt und Zelte der Spurensicherung aufgebaut. Laut Zeugenaussagen habe es dramatische Szenen mit Blut und eingeschlossenen Reisenden gegeben. Zwei Personen wurden zunächst festgenommen; Ermittlungen sollen ungeklärte Hintergründe klären, darunter auch die Art der Tatwaffe. Die Anti-Terror-Einheiten unterstützen die Ermittlungen, obwohl bisher keine Hinweise auf Extremismus vorliegen. Der Vorfall sorgte für erhebliche Störungen im Bahnverkehr und rief einen Großeinsatz der Polizei hervor.

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Sara Breitner