UK aktualisiert Reisewarnungen – Bei Deutschland steht ein fettes Ausrufezeichen

Großbritannien hat seine Reisewarnungen für Europa aktualisiert. Für Deutschland gibt es eine erschreckend lange Liste unter der Rubrik „Sicherheit und Schutz“.

In jüngster Zeit hat die britische Regierung ihre Reisewarnungen für europäische Länder überarbeitet. Bei Deutschland fällt dabei eine besonders lange Liste unter „Sicherheit und Schutz“ auf.

Allgemeine Hinweise zu Drogen und Kriminalität

Die Kriminalität in Deutschland sei grundsätzlich vergleichbar mit der in Großbritannien. Man müsse jedoch auf mögliche Überfälle, Taschendiebstähle und Handtaschenraub achten. Besonders hoch sei die Gefahr an Flughäfen, Bahnhöfen sowie an überfüllten öffentlichen Orten oder bei Menschenansammlungen.

Darüber hinaus führt die britische Regierung eine Sonderwarnung zum Thema Drogen auf: „Illegale Drogen, einschließlich Cannabis, werden mit schweren Strafen geahndet. Bei Besitz, Konsum oder Schmuggel illegaler Drogen – auch bei der Durchreise über den Flughafen – müssen Sie mit langen Haftstrafen und hohen Geldstrafen rechnen“, heißt es auf der Webseite der britischen Regierung.

Terroranschläge „sehr wahrscheinlich“

Besonders auffällig sind jedoch die Hinweise zu möglichen Terroranschlägen in Deutschland. Diese Warnungen sind sogar mit einem fetten Ausrufezeichen versehen. Dazu schreibt die britische Regierung: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass Terroristen versuchen werden, Anschläge in Deutschland zu verüben.“

Das Risiko für Terroranschläge bestehe unter anderem in deutschen Restaurants, auf Märkten, in Einkaufszentren, in Gotteshäusern und religiösen Stätten einschließlich Synagogen sowie bei Sport- und Kulturveranstaltungen, an überfüllten Orten oder bei öffentlichen Versammlungen. Darunter listet die britische Regierung Beispiele aus den vergangenen Jahren auf:

• Im Jahr 2024 wurden bei einem Messerangriff in Solingen drei Menschen getötet und mehrere verletzt.
• Im Jahr 2021 wurden in einem Zug in Neumarkt in Bayern fünf Menschen niedergestochen und verletzt.
• Im Jahr 2020 wurde eine Person bei einem Messerangriff in Dresden getötet und eine weitere schwer verletzt.
• Ebenfalls 2020 wurden bei zwei Massenerschießungen in Shisha-Bars in Hanau acht Menschen getötet und fünf verletzt.
• 2019 wurden zwei Menschen erschossen, nachdem sie erfolglos versucht hatten, in eine Synagoge in der ostdeutschen Stadt Halle einzudringen.

Außerdem sei den Briten aufgefallen, dass die deutschen Behörden „regelmäßig“ darüber berichten, „dass sie geplante Anschläge vereitelt und Festnahmen vorgenommen haben“.

Besondere Hinweise für Outdoor-Aktivitäten und Abenteuertourismus

Neben den direkten Risiken weisen die Briten darauf hin, dass für Outdoor-Aktivitäten und Abenteuertourismus in Deutschland umfangreiche Versicherungen empfohlen werden. Diese sollten Bergrettungsdienste, Hubschrauberkosten sowie den Rücktransport in das Wohnsitzland oder gegebenenfalls einen Transfer in Nachbarländer zur medizinischen Behandlung abdecken. Zudem wird darauf hingewiesen, bei allen Outdoor-Aktivitäten die örtlichen Wetterwarnungen zu beachten.

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  • Beim Verbrechen 2019 in Halle (Saale) haben nicht die beiden Erschossenen versucht, in die Synagoge einzudringen, sondern der verbrecherische Schütze hat das vergeblich versucht und aus Wut über seine "Unfähigkeit" (viel zu harmloses Wort für das Geschehen) 2 Passanten erschossen. Der Täter wird nun bis zu seinem hoffentlich baldigem Lebensende von uns allen durchgefüttert. Es sei denn, ihm gelingt doch noch auszubrechen, was er schon 'mal erfolglos versucht hat. Das wäre vermutlich noch schlimmer.Da kann man nur noch auf einen rechtzeitig in Notwehr schießenden und richtig treffenden Polizisten hoffen.

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Sara Breitner