Unfassbare Tragödie: Horror-Tod auf Traumkreuzfahrt

Es hätte eine Traumkreuzfahrt werden sollen. Doch ohne Vorwarnung wurde die Idylle brutal zerstört. Über 5000 Passagiere befanden sich an Bord der Arvia, als sie zum Schauplatz eines tödlichen Albtraums wurde, der viele noch jahrelang verfolgen wird.

18 Decks, 30 Restaurants und Bars, Swimmingpools, Theater, Unterhaltung: Die MS Arvia ist das neueste Schiff der P&O Cruises-Flotte und neben ihrem Schwesterschiff „Iona“ eines der größten – der Stolz der beliebten britischen Kreuzfahrtgesellschaft. Doch nun sorgt die Nachricht von einer schrecklichen Tragödie für Schlagzeilen.

Traumkreuzfahrt in die Karibik
Es hätte eine Traumreise werden sollen: Die Arvia war auf dem Weg von Southampton, England, zu den Kanarischen Inseln. Das endgültige Ziel: Barbados und die Karibik. Doch bevor das Schiff seinen ersten Hafen erreichte, ereignete sich ein Vorfall, der die gesamte Kreuzfahrt überschatten sollte.

Die genaue Abfolge der Ereignisse, die zu der Tragödie im Oktober 2025 führten, wird noch untersucht. Erst heute wurden weitere Details des schrecklichen Unglücks bekannt.

Es hätte Routine sein sollen
Es geschah in der Nacht, als das Schiff auf dem Weg nach Teneriffa war. Ein Techniker führte Wartungs- und Testarbeiten an einem Passagieraufzug durch, der gerade repariert worden war – alles Routine. Aber etwas stimmte nicht: Wie das Portal Travel and Tour World (TTW) berichtet, konnte der Techniker, als er versuchte, die oberen Mechanismen des Aufzugs zu inspizieren, keinen Zugang erhalten: Der Lift befand sich auf Deck 11. Auf Deck 12, direkt darüber, ließen sich die Lifttüren nicht öffnen.

Unbeirrt begab sich der Mann auf Deck 14, um von dort aus Zugang zum Aufzugsschacht und zum oberen Teil des Aufzugs zu erhalten. Augenblicke später geschah das Unfassbare: Das Aufzugssystem wurde automatisch reaktiviert. Nach vorläufigen Erkenntnissen wurden die Sicherungsvorrichtungen offenbar wiederhergestellt, als sich die Türen hinter dem Techniker schlossen. Und dann erreichte von irgendwo oben ein Rufsignal den Aufzug.

Mann von Aufzug zu Tode gequetscht
Es gab kein Entkommen: Als die Retter eintrafen und sich Zugang zum Aufzugsschacht verschafft hatten, kam jede Hilfe für den Mann zu spät. Es stellte sich heraus, dass er zwischen dem Aufzug und der Wand des Schachts zerquetscht worden war.

Die Arvia wurde daraufhin nach A Coruña in Spanien umgeleitet, wo sie blieb, während die Leiche geborgen wurde und die Behörden ihre Ermittlungen aufnahmen. Das Schiff konnte schließlich seine Reise fortsetzen, aber es bleiben beunruhigende Fragen: Wie konnte es zu einem so schrecklichen Unglück kommen? Man geht nun davon aus, dass das Rufsignal, das den Aufzug zu seinem tödlichen Aufstieg veranlasste, irgendwie gespeichert worden war. Im Rahmen ihrer Untersuchung versucht die Marine Accident Investigation Branch (MAIB), zu ermitteln, was getan werden kann, um sicherzustellen, dass sich eine solche Tragödie nie wieder ereignet.

Nicht der erste Vorfall dieser Art auf einem Kreuzfahrtschiff
Wie TTW berichtet, ist dies nicht der erste Vorfall dieser Art: Im Dezember 2015 starb ein Besatzungsmitglied an Bord der „Ecstasy“ der Carnival Cruise Line, nachdem es zwischen einer Aufzugskabine und der Schachtwand eingeklemmt worden war, während das Schiff in Florida vor Anker lag.

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Oskar Herbert