Unheimlich und spektakulär: Unfassbares Winterphänomen steuert auf Deutschland zu

Ein höchst alarmierendes Phänomen steuert auf weite Teile Deutschlands zu: Dieser Winter beschert den Bürgern nämlich einen äußerst ungewöhnlichen Anblick: roter Schnee, auch bekannt als „Blutschnee“, soweit das Auge reicht. Und das ist noch nicht alles, was die Bürger in diesem Winter erwartet.

Massive Saharastaubwolken sind auf dem Weg über Mitteleuropa. Normalerweise tritt Saharastaub häufiger im Frühjahr und im Herbst auf. Er verleiht dem Himmel ein milchiges Aussehen, färbt Sonnenuntergänge rot und legt sich als staubige, rötliche Schicht auf Autos und Fenster. Manchmal fällt er als Blutregen. Aufgrund der Winde, die derzeit in der Atmosphäre wirbeln, steht Deutschland ein weiteres, viel selteneres Phänomen bevor: der Blutschnee.

Wo und wann ist in Deutschland mit Blutschnee zu rechnen?
Die Saharastaubwolke strömt derzeit aus östlicher Richtung nach Deutschland und könnte laut Meteorologe Dominik Jung von Berlin bis zur Nordsee reichen. Medienberichten zufolge wird der Himmel auch im Westen und in der Mitte Deutschlands trüb und milchig. Wo dann Schnee fällt, können die Staubpartikel an den Schneeflocken haften bleiben und ihnen ein unheimliches rotbraunes Aussehen verleihen.

Ist Blutschnee gefährlich?
Trotz seines alarmierenden Namens und Aussehens ist Blutschnee nicht gefährlicher als normaler Schnee (auch wenn sich manche Autobesitzer über den Schmutz beschweren, den er hinterlässt). Die Zunahme des Feinstaubanteils in der Luft zusätzlich zu der ohnehin schon überdurchschnittlich hohen Feinstaubkonzentration ist jedoch eine andere Sache: Menschen mit Atemwegserkrankungen könnten eine Verschlechterung ihrer Symptome feststellen.

Unglaubliche Winterphänomene derzeit in Deutschland
Ein Phänomen, das zahlreiche Bürger zum Staunen bringt, spielt sich derzeit an der deutschen Ostseeküste ab. Wie der Focus berichtet, sind meterhohe Eisberge zu sehen, die sich entlang der Küste und in den Buchten drängen und auftürmen. Das Spektakel dürfte auch noch einige Zeit anhalten, da für das Wochenende an Teilen der Ostseeküste Temperaturen von bis zu –22 °C vorhergesagt werden.

Die Kälte hat auch zu einem weiteren seltenen Ereignis geführt: Zum ersten Mal seit Jahren ist der Müritz, Deutschlands größter Binnensee in Mecklenburg-Vorpommern, vollständig zugefroren. Derzeit beträgt die Eisdicke etwa 25 cm. Es bleibt abzuwarten, ob die Eisdecke mit der vorhergesagten weiteren Kältewelle noch dicker werden wird. Im Winter 1994/95 erreichte das Eis eine Dicke von über 60 cm, stark genug, wie sich Sebastian Paetsch, Präsident des Landesfischereiverbands Mecklenburg-Vorpommern, gegenüber dem MDR erinnert, dass Leute mit Autos auf dem See fahren konnten.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Social
Oskar Herbert