Forsa: Union fällt auf 26 Prozent – Grüne stärker

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unionsparteien verlieren im von Forsa ermittelten RTL/ntv-Trendbarometer gegenüber der Vorwoche abermals zwei Prozentpunkte und kommen nur noch auf 26 Prozent. Die Grünen gewinnen zwei Prozentpunkte und erreichen 21 Prozent. Die SPD verliert einen Prozentpunkt (auf 15 Prozent), die FDP verbessert sich um einen Prozentpunkt und liegt jetzt bei 13 Prozent.

Die Linke kommt auf 7 Prozent, die AfD auf 10 Prozent. 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen wächst gegenüber der Vorwoche um drei Prozentpunkte und liegt mit 25 Prozent über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent). Die Kanzlerpräferenzen der Deutschen haben sich in dieser Woche laut Forsa stark verändert. Wenn die Bürger ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich in dieser Woche 17 Prozent für Armin Laschet entscheiden – das sind sechs Prozentpunkte weniger als vor einer Woche. Damit rutscht er vom ersten auf den letzten Platz im Kandidaten-Rennen, hinter Annalena Baerbock (19 Prozent) und Olaf Scholz (18 Prozent). Baerbock und Scholz haben beide gegenüber der Vorwoche je zwei Prozentpunkte gewonnen. 45 Prozent würden keinen der drei wählen. Die Daten wurden vom 20. bis 26. Juli 2021 erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte.

Foto: Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur

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4 Kommentare

  1. Mit 21% sind die Grünen noch nicht wirklich stärker als die Union mit 26%. Aber nur Ruhe und Geduld, denn das wird schon noch. 😁💚

  2. Eine schlimme Nachricht! Es gibt immer noch Wähler, die ihren eigenen Untergang wählen: die Grünen.
    Das war mal eine Partei, die sich um die Umwelt kümmerte. Doch inzwischen sind es Politiker! Politiker, die ihr Hirn an der Garderobe gegen Geldbeutel ausgetauscht haben.
    Es wäre schön, wenn die bei der Wahl 4,9 % bekommen würden.
    Und die AfD möglichst 35 %!

    1. Leider gibt es in Deutschland immer noch Menschen, die ihre eigenen Henker wählen würden.
      Und es sind nicht wenige, wie in diesem Leserforum beobachtet werden kann.

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