

Die Gasspeicher in Deutschland sind derzeit etwa zur Hälfte gefüllt und damit weniger voll als in den vergangenen Jahren zum Ende des Sommers. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“ und von RTL befürchten 44 Prozent der Deutschen, dass es im Winter zu Problemen mit Gas für Haushalte und Unternehmen kommen könnte. 53 Prozent haben keine Angst vor Versorgungsengpässen, sieben Prozent machten keine Angaben.
Befragte in Ostdeutschland befürchten häufiger als die Westdeutschen, dass es bei der Gasversorgung zu Problemen kommen könnte. Während die Anhänger von Union, SPD und Grünen mehrheitlich keine Versorgungsengpässe für den kommenden Winter erwarten, befürchtet eine deutliche Mehrheit der AfD-Sympathisanten Probleme. Die Anhänger der Linken sind in dieser Frage gespalten.
Üblicherweise kaufen Händler im Sommer günstig Gas ein, speichern und verkaufen es im Winter teurer weiter. Doch während der vergangenen Monate wurde weniger eingelagert als in den Vorjahren, weil der Gaspreis durch den Irankrieg gestiegen ist. Theoretisch müssen die Speicher bis zum 1. November auf bis zu 80 Prozent gefüllt sein. Diese gesetzlichen Vorgaben waren nach Ausbruch des Ukraine-Krieges und den Engpässen bei der Gas-Versorgung eingeführt worden. Die Kennzahl beruht auf Hochrechnungen, wie viel Gas bei einem relativ kalten Winter verbraucht wird.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Gasspeicher (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Nord Stream 2 Liegt ungenutzt in der Erde und wurde für eine kontinuierliche Gasversorgung für Millionen/Milliarden? Euro verlegt! Diese Frage ist überflüssig von Deutschen an Deutschen zu stellen! Vielleicht ändert sich das mit dem Wahlergebnis am Sonntag in Sachen Anhalt. Denn die nächsten Wahlen stehen an und das Muffensausen der etablierten Parteien ist noch lang nicht vorbei. Da ändern auch die Besserwisser und Hellseher nichts daran.