

Die meisten Außenstehenden, die die Handlungen und Aussagen des umstrittenen US-Präsidenten Donald Trump (79) aus der Ferne beobachten, haben sich schon längst damit abgefunden, dass das amerikanische Staatsoberhaupt wahrscheinlich nicht durchgehend geistig zurechnungsfähig ist. Schwieriger ist es allerdings, diese Diagnose von Fachleuten erstellen zu lassen. Der Präsident lässt sich nämlich ausschließlich von seinem eigenen Hausarzt untersuchen, und der ist auch gleichzeitig ein langjähriger Freund und treuer Anhänger.
Bisher hat Trump jegliche Untersuchung verweigert und stattdessen auf das Gesundheitsattest seines eigenen Arztes verwiesen, das seine volle kognitive Kompetenz bestätigt. 36 anerkannte Mediziner und psychologische Experten sind da einer ganz anderen Meinung und warnen jetzt das amerikanische Parlament, den Kongress, sofort mit der Amtsenthebung des Präsidenten zu beginnen.
Rapider Verfall
Laut einem Gutachten, das von den 36 Medizinern ausgestellt wurde, hat der kognitive Verfall des Präsidenten im Laufe der letzten Woche rapide zugenommen und Trump ist demnach nicht mehr amtsfähig. Als sichere Zeichen für den Verfall nennen die Experten Trumps Angewohnheit, auch in voller Öffentlichkeit bei wichtigen Treffen einfach einzuschlafen, seine irrationellen Handlungen und Ausbrüche sowie sichtbare psychische Leiden wie Hautflecken an Hals und Händen. „Sollten wir gemäß dem 25. Verfassungszusatz dazu aufgefordert werden, die derzeitige Fähigkeit des Präsidenten zur Wahrnehmung seiner Amtspflichten zu beurteilen, müssten wir zu dem Schluss kommen, dass ihm die Fähigkeit dazu fehlt,“ schreiben die Mediziner in einer Stellungnahme, die im Kongress vorgelesen wurde. Dabei betonten die Mediziner, dass sie den Präsidenten nicht selbst untersuchen durften, sondern die Diagnose auf unzähligen öffentlichen Auftritten, Aussagen und Verhaltensweisen des Präsidenten im vergangenen Jahr basiere.
Amerikanischen Wähler nicht überzeugt
Gerade hat das Weiße Haus bekannt gegeben, dass der Präsident am 26. Mai eine erneute Gesundheitsuntersuchung absolvieren wird. Inwieweit dessen Resultat vollständig veröffentlicht wird, ist fraglich. Bisher stellen sich die meisten republikanischen Abgeordneten und die gesamte Administration, darunter auch Vizepräsident J. D. Trump, hinter den amerikanischen Präsidenten. Um eine Amtsenthebung in Gang zu setzen, wird die Zustimmung des Vizepräsidenten benötigt. Die amerikanische Bevölkerung ist weniger von Trumps Zurechnungsfähigkeit überzeugt. Die Mehrheit der Wähler zweifelt an der geistigen Fitness des Präsidenten und stellt dies in direkten Zusammenhang mit den Fehlentscheidungen, die dafür verantwortlich sind, dass die amerikanischen Lebenshaltungskosten das Unbezahlbare erreicht haben.
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Zum Kranklachen! Das haben schon vor Wochen die amerikanischen und internationalen Medien gesagt. Was ist mit dem Weltwirtschaftskaos????? Kopfgeld ausgesetzt wo bleiben die Erfolge?????
Das sind die deutschen Wurzeln. Soweit ich das beurteilen kann, ist der Kuppelbau zu Berlin mehrheitlich von solchen Exemplaren besetzt. Fazit: Man könnte vermuten, Trump wäre als Bundeskanzler sogar überqualifiziert.