Greenpeace-Aktivist entkommt nur knapp dem Tod

Das war ganz schön knapp! Beim gestrigen EM-Spiel Frankreich gegen Deutschland in der Münchener Allianz Arena wäre ein Greenpeace-Aktivist beinahe getötet worden.

Kurz vor Anpfiff der Partie segelte ein Gleitschirmflieger mitten ins Stadium um auf die Naturkatastrophen dieser Welt aufmerksam zu machen. Laut Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CDU), haben Scharfschützen, die das Stadion bewachten, nur auf Grund der Beschriftung „Greenpeace“ auf dem Fallschirm, davon abgesehen zu schießen.

„Wenn die Polizei zu einer anderen Einschätzung gekommen wäre, dass es sich um einen Terror-Anschlag handeln könnte, dann hätte der Flieger die Aktion möglicherweise mit seinem Leben bezahlen müssen“, sagte der 64-Jährige.


In dieser Situation wäre es jedenfalls gerechtfertigt gewesen, dass die Polizei ihre Schusswaffen eingesetzt hätte. „Es ist in dieser Hinsicht völlig verantwortungslos, eine solche Aktion durchzuführen“, gibt Hermann weiter an. Seiner Meinung nach habe Greenpeace eigentlich auch ganz genau wissen müssen, dass das Stadion von schwerem Geschütz bewacht wird.
Es ist nicht die erste Aktion die Greenpeace sich leistet. Man hatte am Abend dann sogar Angst, dass noch mehr Aktionen folgen könnten. Aus diesem Grund entschieden sich die Verantwortlichen dazu, dass ein Hubschrauber unmittelbar über das Stadion platziert wird um nahende Gefahren direkt abwehren zu können.

Münchens 2. Bürgermeisterin, Katrin Habenschaden, die sich am Dienstagabend ebenfalls in der Allianz Arena befand, erlebte den Vorfall hautnah. „Ich saß oberhalb der Pressetribüne“. Der Flieger raste nur 30 Meter von ihr entfernt Richtung Boden. Ein wahrer Schreckmoment!

Die Aktion verurteilt sie: „Das war lebensgefährlich und reines Glück, dass nicht mehr passiert ist. Damit hat sich Greenpeace sehr geschadet.

In ihren Augen müsse Protest immer friedlich sein und niemals einen anderen Menschen auch nur im Ansatz gefährden.

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7 Kommentare

  1. Das waren noch Zeiten als Greenpeace in Kalifornien sich noch um Walfische kümmerte. Aber das war in den 70ern……Seitdem ist dieser Verein ein Wirtschaftsfaktor geworden und es fließt viel Geld, hunderte Millionen. Sie machen Finanzgeschäfte mit den Beiträgen und Förderern (die nicht immer erfolgreich ausgehen…), wettern gegen die Schiffszerlegungen in Bangladesh und lassen ihre alten Pötte genau dort zerlegen. Greenpeace instrumentalisiert indigene Völker damit Spendengelder reichlich fließen, machen fragwürdige Deals mit Handelsketten damit der Rubel rollt….

  2. Eigentlich schade, dass es so glimpflich ausging. Solchen Ar……… wünsche ich, dass mal was passiert! Mit solchen Aktionen bringen sie andre, Unbeteiligte in höchste Gefahr!!!!

  3. Greenpeace bedeutet wörtlich übersetzt GrünerFrieden – welch ein Hohn, denn als Organisation haben sie sich wahrlich weder als Grün noch als Friedensstifter erwiesen. Wahrhaft gut beschrieben Herr Reinhard: Es geht ums Geld! Das Image dieser Organisation ist so grottenschlecht wie das jener Partei, die sich als GRÜNEN bezeichnen und ebenfalls mehr aufs Geld achten als auf „ihre“ Farbe.
    Bemerkenswert ist doch noch, dass die Polizisten auf die Gelb und auf den Schriftzug reagiert haben. es hätte doch auch Werbung für die Postbank sein können – oh Mensch, was wäre da passiert, wenn es die Farben der AfD gewesen wären? Nicht aus zu denken, wenn die Scharfschützen geschossen hätten, da wären vielleicht auch ein paar Fußballer mit behandelt worden, die vor lauter Schreck einen Herzinfarkt bekommen hätten.
    Nun wie auch immer „The Show must go on“ – denn der Rubel rollt ja bei der UEFA und nicht bei Greenpeace allein.

    1. Sie meinen wahrscheinlich Blau und Braun, vereint auch „Blaun“. Diese Farben können z.B. auch betrachtet werden, wenn sich blauer WC-Reiniger im WC mit braunen Kotresten vereint.

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