

Der hybride Krieg von Russland gegen Europa nimmt beinahe täglich mehr bedrohliche Ausmaße an. Zwei Drohnen am Leipziger Flugplatz in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs haben bereits hierzulande Angst und Schrecken verbreitet. Jetzt kommen erschreckende Nachrichten von einem der wichtigsten NATO-Häfen in Europa, wo zwei weitere russische Drohnen durch ein Gasfeld unter der Wasseroberfläche trieben und dieses jederzeit in die Luft sprengen konnten. Auch hier befanden sich ukrainische Fahrzeuge in der Nähe.
Kontrollierte Sprengung
Der Vorfall ereignete sich gerade in der rumänischen Hafenstadt Constanta am Schwarzen Meer, einem der wichtigsten marinen Stützpunkte der Region und dem größten Umschlagplatz für Getreide- und andere Agrarlieferungen aus der Ukraine. Außerhalb des Hafens verläuft außerdem die Gaspipeline Neptun Deep, die Rumänien und den Rest der EU mit Erdgas versorgt. Dort entdeckte heute Morgen die Besatzung eines Schiffs, das für die Wartung der Erdgasplattform verantwortlich ist, die beiden Drohnen im Wasser. Das rumänische Verteidigungsministerium wurde informiert und schickte mehrere hoch spezialisierte Militärtaucher, die die Drohnen durch eine kontrollierte Sprengung zerstörten.
Bundeswehr berichtet von erhöhter Anzahl Drohnenflüge
Rumänien ist im Laufe der vergangenen Wochen vermehrt in den Fokus des russischen Geheimdienstes geraten und berichtet beinahe wöchentlich von Drohneneinfällen in den rumänischen Luftraum. Auch die Bundeswehr hat einen Anstieg an sicherheitsrelevanten Zwischenfällen mit Drohnen über deutschen Militärstützpunkten und ‑anlagen bemerkt. „Seit Beginn der völkerrechtswidrigen russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 hat das Meldeaufkommen auch zu Drohnensichtungen mit Bezug zur Bundeswehr deutlich zugenommen und sich verstetigt“, sagte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Dabei handelt es sich nicht nur um einzelne Drohnen, sondern auch um ganze Drohnenschwärme, die Informationen über die deutsche Infrastruktur und die Bundeswehr sammeln.
US-Geheimdienste warnen vor Zunahme
Laut einem Bericht in der US-amerikanischen Tageszeitung Wall Street Journal, der auf Informationen von Insidern aus dem US-Geheimdienst beruht, müssen sich die NATO-Mitgliedsländer auf eine Zunahme von gezielten russischen Provokationen wie Drohnen- und Kampfjetüberflügen auf NATO-Gebiete einstellen. Mit den Provokationen will Putin die Bereitschaft der NATO testen, um herauszufinden, inwieweit die einzelnen Mitglieder, insbesondere die USA, wirklich willig sind, für die anderen einzustehen.
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Die Bundeswehr teilt mit, sie hättet 100derte Drohnensichtungen in der Vergangenheit gehabt. Werden die nicht abgeschoßen???? Schaut die Bundeswehr nur zu??? Unglaublich. Auf was warten die eigentlich?