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Schlechte Nachrichten für Rentner: Jetzt drohen Rentenkürzungen

Rentnerinnen und Rentner müssen mit Kürzungen rechnen, und zwar bald. Davor warnen Wirtschaftsexperten eindringlich: In der aktuellen Wirtschaftskrise werden die Renten nicht lange verschont bleiben.

All diese Beiträge, die man im Laufe der Jahre gezahlt hat, müssen doch etwas wert sein, oder? Wie über eine Million deutsche Rentnerinnen und Rentner bald erfahren werden, ist die Höhe der monatlichen Rentenzahlungen jedoch keine Selbstverständlichkeit.

Schon jetzt ist die gesetzliche Rente in die Schlagzeilen geraten, weil befürchtet wird, dass die Beiträge der Arbeitnehmer in die Rentenkasse nicht ausreichen werden, um diejenigen zu unterstützen, die auf die gesetzliche Rentenversicherung angewiesen sind.

Nun ist eine weitere Gruppe von Rentnern von Kürzungen bedroht. Experten warnen, dass Rentnerinnen und Rentner, die eine Rente aus einem Versorgungswerk beziehen, nun eine böse Überraschung erleben könnten. Betroffen sind vor allem Rentner aus kammerfähigen Berufen wie Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte & Notare, Steuerberater, Psychotherapeuten, Wirtschaftsprüfer und Ingenieure.

Der Grund dafür ist, dass die Versorgungswerke die Beiträge der Mitglieder einsammeln und sie über einen bestimmten Zeitraum hinweg investieren: Später wird das Geld plus eventuelle Erträge als Rente ausgezahlt. Das hat über Jahre hinweg sehr gut funktioniert, mit recht hohen Renditen, d.h. es wurden hohe Rentenzahlungen erzielt, aber jetzt ist der Kapitalmarkt in der Krise und die Versorgungswerke haben erste Verluste erlitten.


Aufgrund der geringen Renditen aus Festzinsanlagen haben die Versorgungswerke in den letzten Jahren vermehrt Geld in risikoreiche Anlagen gesteckt. Diese sind nun aber besonders negativ von der Wirtschaftskrise betroffen.

Die Versorgungswerke haben jetzt zwei Möglichkeiten, wie die Wirtschaftswoche erklärt: Entweder müssen die Mitglieder höhere Beiträge zahlen, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen, die die Verluste ausgleichen, oder die Renten werden gekürzt. Beide Optionen dürften bei vielen nicht beliebt sein.

Die obigen Ereignisse lassen auch die Alarmglocken läuten, was die Pläne der Bundesregierung für die gesetzliche Rente betrifft: Denn das Rentenpaket II wird, wenn es in der angekündigten Form umgesetzt wird, das “Generationenkapital” enthalten, das vorsieht, dass ein Teil der künftigen Finanzierung der Rentenkasse aus Anlagen am Kapitalmarkt stammt.

Kommentare anzeigen

  • Politikergehälter rauf, Renten runter. Das beste Deutschland, das es je gab.

  • Es sollte eine Rentenkasse für ALLE geben in die jeder einzahlt In anderen Ländern funktioniert das auch und dort sind dadurch die Renten höher als bei uns.Da gbt es bei uns allerdings einige Hürden die wohl nicht zu nehmen sind. Beispielsweise das Beamtentum mit dessen Pensionen.
    Den normalen Rentnern kann man im Grunde nichts wegnehmen., ausser Nullrunden anzusetzen wie schon gehabt. Dann gibt es eben keine Rentenanpassungen für eine gewisse Zeit.
    Die Finanzierung der anderen Rentenbezieher lief jahrelang mittels Anlagen im Kapitalmarkt Doch dieser gibt schon seit längerer Zeit kaum etwa her, was zu finanziellen Engpässen führt.
    Deshalb eine Reform mit dem Ziel, dass ALE in eien Rentenkasse einzahlen..

  • Die Politik die in Deutschland gemacht wird ist unterirdisch. Rentner die über 40 Jahre gearbeitet haben werden bestraft mit Steuern und Kürzungen, das gibt es in keinem anderen Staat in Europa, soviel zu einem Sozialstaat. Da kann ich eben keine Rente an Leute zahlen, die nicht in unserem Staat jemals gearbeitet haben. Wieso lässt man auch Beamte nicht in die rentenkasse zahlen, in eine Pensionskasse, wie es überall ist. Mal ehrlich eine Rente von 1000 Euro ist doch armselig, wo die Mieten schon den 3/4 Teil ausmacht.
    Vielleicht mal darüber nachdenken liebe Politiker.

    Smentek

  • Andreas Smentek: Es gibt keine "lieben Politiker" (aber ich denke, du hast das ohnehin sarkastisch gemeint....)

  • vorallem wird vom Staat immer wieder Geld aus der Rentenkasse genommen und nie was zurückgegeben! Pfui

  • Fangt erst Mal bei euch an ihr Möchtegern Politiker, viel Kohle kassieren für eine Schrottpolitik, euch sind Andere wichtiger als das eigene Volk, es reicht.

  • Wer eine Leistung will, muss auch in die Kassen einbezahlen, egal ob Beamte r oder Arbeiter. Österreich macht es richtig.

  • Ich bin etwas irritiert von der Aussage des Artikels, wegen risikoreicher Anlagen wurden Verluste gemacht. Gerade diese Anlagen sind in den letzten Jahren sehr gut gelaufen, auch wegen der niedrigen Zinsen. Schlechtes Management bei den Versorgungswerken trifft es wohl eher.

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Kai Degner