Schwere Explosion erschüttert die Krim – Urlauber flüchten

Die auf ukrainischem Boden von Russland besetzte Halbinsel Krim ist gestern von einer schweren Explosion erschüttert worden. Ereignet hat sich die Katastrophe auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt. Videos, die in sozialen Medien kursieren, zeigen mehrere Explosionen und schwere Rauchwolken über dem Gelände in der Nähe von mehreren Badestränden.

Nach ersten Angaben ist bei der Explosion von Munition auf einem russischen Militärstützpunkt auf der Halbinsel Krim mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Dies hat der Krim-Chef Sergej Aksjonow mitgeteilt. Zudem sollen weitere sieben Menschen verletzt worden sein, darunter auch zwei Kinder. In der Nähe befindliche Touristen hätten das Gebiet fluchtartig verlassen. In einem Radius von etwa fünf Kilometer ist das Gelände weiträumig abgesperrt worden. Gegen Abend konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, über die Ursachen kann derzeit nur spekuliert werden.

Wie aber die „New York Times“ in einer ersten Berichterstattung mitteilt, geht die Explosion wohl auf Angriffe der ukrainischen Armee zurück. Eine selbstentwickelte Waffe ist dabei offenbar zum Einsatz gekommen, wie ukrainische Offizielle gegenüber dem Blatt berichteten. Aus Moskau kam die Bestätigung, dass es zu einer Explosion von Munition auf dem Gelände gekommen ist. Vermutet wird aber ein Verstoß gegen den Brandschutz.

Ein Offizier der ukrainischen Armee teilte mit, dass dieser Luftwaffenstützpunkt von der russischen Armee regelmäßig für Angriffe auf sein Land genutzt worden sei. Unterstütz wurde der Angriff auch von Partisanen, die treu zur Ukraine stehen.

Zur Ursache der Explosion konnte das Verteidigungsministerium in Kiew aber keine genauen Angaben machen. Doch wird Russland diesen Umstand für die Fälschung von Tatsachen verwenden. Der gestrige 9. August sei der internationale Tag der indigenen Völker gewesen. Die auf der Krim lebenden Krimtataren, Karaimen sowie die Krimtschaken zählen in der Ukraine auch zu diesen Minderheiten und so zeige sich nach Ansicht der Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk, wem die Krim tatsächlich gehöre.

Auf Twitter äußerte sich zudem der Präsidentenberater Mychajlo Podoljak „Das ist nur der Anfang.“ Künftig wird diese Region eine rosige Zukunft als Reiseparadies haben. Darauf habe die russische Besatzung aber keinen Einfluss.

2 Kommentare

  1. Schlimm das so etwas passiert, der Krieg macht auch vor solche Explosionen nicht halt. Die Ursachen sind spekulativ .Es könnte aber auch sein ,das ukrainische Partisanen die Explosion ausgelöst haben.Aber die NEW YORK TIMES ist natürlich bestens informiert. Die Ukraine ist im Krieg und dort entsteht ein Urlaubsparadies . Was soll DAS. So etwas gab es schon EINMAL am Ende des ZWEITEN WELTKRIEGES in Stalingrad sind die Soldaten erfroren und verhungert und in Deutschland hat man FESTE GEFEIERT.

  2. Unsre “freie” Medien können es einfach nicht lassen. Wo waren die ganzen “Guten” und “Gerechten” als der Nikita per Dekret am Tisch das Donbass und die Krim der Ukraine zugeschlagen hat? Soll das damals richtig gewesen sein? Oder konnte man fremdes Eigentum verkaufen, wie im Fall Alaska.

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