Trump entfernt Schattenflotte-Sanktionen

In nur drei Wochen werden Wahlen in den Vereinigten Staaten gehalten, und im Augenblick sieht es so aus, als ob die Partei des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, die Republikaner, eine vernichtende Niederlage erleben werden. Trump ist zurzeit der unbeliebteste Präsident, den die USA je gesehen haben, und selbst seine Kernwählerschaft ist davon überzeugt, dass das Landesoberhaupt für die hohen Lebenshaltungskosten der Nation verantwortlich ist.

Trump hat nur noch drei Wochen, um die amerikanische Bevölkerung davon zu überzeugen, dass er das Land und die steigenden Kosten unter Kontrolle halten kann. Dabei greift er zu zunehmend abscheulicheren Maßnahmen. Jetzt kommen Nachrichten aus Washington, dass der Präsident die Sanktionen gegen die russische Schattenflotte lockern oder entfernen will, um einen schnellen Transport von russischem Öl und Diesel nach Amerika zu gewährleisten. 

Russischer Seetransport im Auftrag der USA 

Im Zusammenhang mit der Schattenflotte geht die amerikanische Regierung sogar so weit, die rostigen Riesen für eigene Zwecke einzuplanen. Demnach sollen die maroden Seegiganten, die aufgrund ihrer entsetzlichen Verfassung Angst und Schrecken auf allen Küstenstreifen verbreiten, an denen sie vorbeipassieren, bald im amerikanischen Auftrag Raffinerieprodukte aus dem Nahen Osten in die USA transportieren. Die Pläne wurden von dem US-amerikanischen Energieminister Chris Wright auf einem Weltenergiekongress in Riad verkündet. Er betonte dabei, dass Russland und die russische Kriegskasse nicht von den Schritten profitieren sollen. Allerdings unterließ er es, zu informieren, wie die amerikanische Regierung es verhindern kann, dass Putin und seine Kriegstreiber Nutzen aus der Aufhebung der Sanktionen ziehen.

Hoffnung auf Wählergunst

Die Verkündung kommt nur wenige Tage, nachdem Trump bekannt gab, dass die USA auch Diesel aus Russland importieren werden. Mit den umstrittenen Maßnahmen erhoffen sich die Republikaner, dass die Preise an den Zapfsäulen noch vor den wichtigen Wahlen heruntergedruckt werden können. Trump und seine Regierung erwarten, dass niedrigere Dieselpreise den Präsidenten in die Gunst der Wähler zurückbringen. Sollten die Republikaner ihre Mehrheit im US-amerikanischen Abgeordnetenhaus und im Senat verlieren, wird der Präsident in den letzten zwei Jahren seiner Amtszeit enorme Schwierigkeiten haben, umstrittene Maßnahmen wie Zölle oder Gesetzesänderungen durchzusetzen. Experten im Ölsektor gehen allerdings davon aus, dass die Aufhebung der Sanktionen wenig Einfluss auf die Dieselpreise in den USA haben wird. Diese hängen von weitaus komplizierteren Marktmechanismen ab, darunter Transport- und Versicherungskosten, die weitgehend von Europa aus diktiert werden.

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  • Wie groß muss für Trump die Not sein?
    Zeit dass dieser Schwachkopf als Präsident des mächtigsten Staates abgelöst wird!

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Alexander Grünstedt