

Kaum ein Land in Europa ist mehr darauf bedacht, der EU beizutreten, als Albanien. 92 Prozent der Bevölkerung warten gespannt darauf, dass sie ab 2030 freien Zugang zum Block haben. Jetzt aber könnte ihnen der amerikanische Präsident Donald Trump und dessen geldgierige Familie einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen. Nach einem Besuch einer EU-Delegation in Lande ist die Europäische Kommission nämlich nicht mehr so sicher, ob die Verhandlungen über die Mitgliedschaft mit Europas ärmstem Staat überhaupt fortgesetzt werden können. Bei der Entscheidung über die Zukunft Albaniens in Europa spielen ausgerechnet Flamingos eine große Rolle.
Gigantisches Ferienresort zerstört Naturschutzgebiet
In Absprache mit der albanischen Regierung unter Edi Rama ist die Trump-Familie gerade im vollen Gang, eines der beliebtesten Naturschutzgebiete Albaniens dem Erdboden gleichzumachen. Das geschützte Feuchtgebiet Vjosa-Narta in Zvërnec im Süden Albaniens an der Adriaküste war für die Albaner bisher ein unberührtes und malerisches Erholungsgebiet, in dem besonders Flamingos ein geschütztes Zuhause gefunden haben. Wenn es nach der Immobiliengesellschaft von Trumps Tochter Ivanka und deren Ehemann Jared Kushner geht, sollen die Flamingos sich jetzt woanders niederlassen und Platz für ein riesiges Ferienresort machen. Die Bauarbeiten sind bereits im vollen Gang. Ganz Albanien ist auf den Beinen, um dagegen zu protestieren. Eine EU-Delegation, die sich zurzeit im Land befindet, zeigt sich angenehm überrascht über den großen Widerstand der Bevölkerung und die massiven Demonstrationen gegen das Trump-Projekt. Gleichzeitig warnen die EU-Abgeordneten aber davor, dass der Einzug von Trump dem Land eine zukünftige EU-Mitgliedschaft kosten könnte.
Gegen EUs Naturschutzgesetze
Die EU beruft sich dabei auf die strengen Klima- und Naturschutzmaßnahmen, die für den gesamten Block gesetzlich geregelt und durchgeführt werden. Mit der willkürlichen Zerstörung des Naturschutzgebietes würde Albanien sich automatisch ins Abseits stellen und eine EU-Mitgliedschaft aufs Eis legen. Dabei war eines der wichtigsten Wahlversprechen des albanischen Präsidenten gerade die Mitgliedschaft des Landes in der EU im Jahre 2030. Der albanische Umweltminister Sofjan Jaupaj zeigt sich jedoch wenig beeindruckt von den Demonstrationen der Bevölkerung und den EU-Drohungen. Gegenüber der Delegation deutete er bereits an, dass die Arbeiten so lange fortgesetzt werden, bis Albanien verpflichtet sei, die EU-Standards einzuhalten.
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Bitte nicht auch noch Albanien aufnehmen.
Deren Werte passen nicht zu uns. Das wäre nur ein weiteres Land, welches dann von uns mit Geld gefüttert wird. Nur wird das Geld auch da dann bei korrupten politikern landen und nicht in sinnvollen Projekten